Grace für MSP430 Microcontroller

Grace ist ein Tool zur (quasi) grafischen Programmierung von MSP430 Microcontrollern.

Die Idee finde ich ziemlich cool. Ob sich das Programm in der Praxis bewähren kann und ob der erzeugte Quellcode taugt muss ich aber noch zeigen.


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Das Video würde mir besser gefallen, wenn der Kerl weniger herumhampeln  und stattdessen mehr Details gezeigen würden.

Da hat mir das Demovideo vom mbed besser gefallen.

Es ist aber schön zu sehen das Firmen wie NXP oder TI sich Gedanken machen µC-Programmierung einfacher zu gestalten. (Arduino sei Dank?)

 

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4 Antworten auf Grace für MSP430 Microcontroller

  1. Findest du den mbed mit ca. 50 EUR (Elektronikladen) nicht etwas teuer?

    Wenn ich mal mit DSP oder einem autarken Frontend für ein SDR was mache, dann würde ich ein Beagleboard Xm vorziehen. Beispielsweise 1GHz CPU, 800 MHz DSP, Codec (Stereo) gleich eingebaut, LCD-Panel direkt kaufbar, Stereo In/Out, DVI, USB und vor allem Ethernet bereits vorhanden.

    Das ist zwar mit 149 EUR teurer, aaaaaber: man hat viel mehr. Natürlich ist es ein wenig größer als ein 40-pin-DIP-Entwicklungsplatinchen. Auch braucht es mehr Leistung, 350 mA via USB, 750 mA bei externer 5V-Versorgung.

  2. DL8STW sagt:

    Hallo Holger,

    Das kommt immer auf die Anwedung an. Ein Beagleboard für die Ansteuerung eines einfachen ICs (z.B. SPI, etc.) zu benutzten Ist meiner Meinung nach völlig übertrieben.
    Wenn man ein SDR bauen möchte ist das Beagleboard (vielleicht) keine schlechte Wahl. Ich habe mich aber noch nicht intensiv mit dem Board beschäftigt, geschweige es selber benutzt.

    Bedenke aber, dass bei mbed und Arduino die Entwicklungsumgebungen kostenlos dabei sind.
    Das Lanchpad von TI ist zwar von der Hardware unschlagbar günstig. Aber CCS gibt es nur im beschräkten Demo-Mode.

  3. genpanscher sagt:

    Na das ist Timing. Hab‘ heute mein Launchpad bekommen (vor paar Monaten bestellt), gerade eben den Quarz aufgelötet (schwingt!) und mich jetzt über CCS geärgert, da ich bisher Bascom verwendet habe und bereits mag und keine Ahnung von C/C++ habe.

  4. Ja, Du hast recht. Ein MSP430-Entwicklungsboard für 4.30 USD ist natürlich viel günstiger und für kleinere Steuerungen prädestiniert. Aber das scheint ein subventionierter Preis zu sein. Bei Farnell kostet ein 20 MHZ MSP430 bei Einerstückzahl schon 13.90 EUR. Und das mbed ist mit 49 EUR auch kein Schnäppchen. Und damit wird’s schon wieder für einfache Controller-Dinge uninteressant.

    Für das Beagleboard ist natürlich alles kostenlos (da z.B. alles in Source-Code erhältlich, z.B. mit Linux+OpenEmbedded). Das hat mit einem grafischen Zusammenklick-GUI nicht die geringste Ähnlichkeit, ist also sozusagen offtopic für Deinen Blogbeitrag. Für jemanden, der wie ich schon jahrelang Linux macht, ist dies aber kein Thema. Sondern sogar ein Vorteil: alles was bei Desktop-Linux (z.B. Ubuntu) geht, geht auch auf dem Beagleboard. Und dann noch ein bischen mehr, wegen des integrierten DSP, den mein Desktop nunmal nicht hat.

    Als Beispiel läuft FLDigi direkt auf den Beagleboard 🙂

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